Ratschen

IRatschen 2012 Foto Titelm Weinviertel in Niederösterreich lebt der Brauch noch in fast allen Orten und sogar auch in kleineren Städten. Nur selten werden hier Handratschen oder Klappern verwendet. Vielmehr kommen die Schubratschen zum Einsatz. Beim ersten Ratschen am Gründonnerstag Abend oder am Karfreitag um 6 Uhr in der Früh noch ungeschmückt, dann geschmückt meist mit Büscheln aus Buchsbaumzweigen und violetten Schleifen.
Die Ratschen werden vorneweg geschoben. Wenn ein Spruch aufgesagt werden soll, hebt der Vorratscher zum Kommando während des Marschierens als Erster seine Ratsche über seinen Kopf, der Rest der Gruppe tut es ihm gleich. Wenn so die letzte Ratsche verstummt ist, wird der Spruch aufgesagt, bevor die Ratschen wieder zu Boden gelassen werden und die Ratscherei weitergeht.
Geratscht wird am Karfreitag um 6 Uhr, 12 Uhr und 15 Uhr (Wir ratschen, wir ratschen das Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus.), „Erst- und Zaumratschen“ bei jeder Heiligen Messe (nach dem Erstläuten und dem Zusammenläuten) und um 18:00 Uhr zum Gebet (Wir ratschen, wir ratschen zum Englischen Gruß, den jeder Christ beten muss. Fallet nieder, fallet nieder auf eure Knie, betet 1 Vaterunser und 3 Avemarie).
Am Karsamstag um 6, 12 Uhr und wieder Erst- und Zaum zum Gottesdienst.
Am Karsamstag gehen die Ratscher dann von Haus zu Haus und holen sich ihren Ratscherlohn, der dann gerecht unter allen Buben und Mädchen aufgeteilt wird.

Text: wikipedia

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s