Allerseelen

Zu Allerseelen am 2. November gedenken wir den Verstorbenen. Wir gedenken ihres und auch unseres eigenen Todes. Zugleich feiern wir aber die Hoffnung auf Auferstehung der Toten und unseren Glauben an den Sieg des Lebens. Im Glaubensbekenntnis beten wir: „Ich glaube an die Gemeinschaft der Heiligen…, die Auferstehung der Toten und das ewige Leben.“

KerzeIm Jahr 998 führte Abt Odilo von Cluny eine Gedächtnisfeier für die Verstorbenen der ihm untergebenen Klöster ein. Diese Feier am 2. November wurde bald im ganzen Abendland Brauch. Bei den spanischen Dominikanern wurde es im 15. Jahrhundert üblich, dass jeder Priester an diesem Tag drei Messen feierte. In Spanien, Portugal und Lateinamerika wurde den Priestern dieses Privileg im 18. Jahrhundert zuteil, 1915 dehnte es Benedikt XV. auf die Gesamtkirche aus. Das Messbuch enthält deshalb drei Messformulare.

Aus dem Evangelium von Allerseelen: „Jesus sagte zu seinen Jüngern: Glaubt an Gott, und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr seid, wo ich bin.“ (Joh 14, 1-3)

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