Advenire – Hintergründiges zur Adventzeit

Straßenbeleuchtung © MDB/Bilderbox

Advent kommt vom lateinischen „advenire“ und bedeutet „ankommen“. Gemeint ist damit die Geburt Christi im Stall zu Betlehem an Weihnachten.

Seit dem 5. Jahrhundert haben die Christen erkannt, dass das Kind in der Krippe bei ihnen nur „ankommt“, wenn sie sich gründlich darauf vorbereiten. Wie dem Osterfest wurde deshalb auch dem Weihnachtsfest eine Vorbereitungszeit vorangestellt, die ursprünglich – wie auch die Fastenzeit zu Ostern – nur eine Zeit des Fastens war. Allerdings handelt es sich beim Advent nicht um eine Bußzeit, wie es die Fastenzeit ist.
Obwohl das traditionelle Violett (Farbe der Buße) die Adventzeit begleitet, und in den Messen ebenfalls auf das Gloria verzichtet wird, ist es eine Zeit der (Vor)Freude und der Erwartung. Man denkt dabei nicht nur mit Freude an die Geburt des Erlösers, sondern auch mit gemischten Gefühlen an die Wiederkunft Jesus Christus zum Weltgericht. „Seid wachsam!“, hatte dieser gemahnt. „Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt!“
So regt der Advent nicht nur zur Freude an, sondern erinnert auch daran, daß diese Welt nicht das letzte Wort Gottes zu den Menschen ist. Der Advent ist dadurch natürlich auch eine Zeit der Besinnung und der Stille, was in der heutigen turbulenten und hektischen Vorweihnachtszeit leider oft vergessen wird.
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