Weihnachten: Familie und Frieden

Krippe 19 © MDB/Bilderbox

Das Weihnachtsfest, wie wir es heute feiern, gilt allgemein als „das Familienfest“ schlechthin. Das Zusammensein steht sehr oft im Mittelpunkt, und wird vor allem als einer der erfüllendsten Momente dieses Festes empfunden. Das war nicht immer so. Über Jahrhunderte hindurch hatte das Weihnachtsfest einen – für heute kaum vorstellbaren – stark öffentlich geprägten Charakter. Seine stark familienorientierte Prägung bekam es erst im 18. und 19. Jahrhundert. Aber nicht nur die Familie, sondern auch der Frieden in der Welt und die Tatsache, dass nur Frieden auf Dauer ein Zusammenleben in der Welt möglich macht, sind zentrale Themen des Weihnachtsfestes. Theologischer Ausgangspunkt für diese Überlegung ist natürlich die Erzählung, die Engel hätten den Hirten eine Freudenbotschaft überbracht.
Trotz seiner langen Tradition in unserer Gesellschaft heute, gehört Weihnachten nicht zu den Grundelementen der christlichen Liturgie. Neben den sonntäglichen Gottesdiensten kannte die Urkirche lange Zeit nur das Osterfest; erst langsam wurden auch andere Ereignisse im Leben Jesu – wie eben etwa seine Geburt – zur Schaffung einzelner Feste herangezogen.

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