Stichwort „Speisensegnung“

Speisensegnungen sind seit tausend Jahren am Ostersonntag Tradition. Gesegnet werden an diesem Tag vor allem Eier, aber auch Butter und Brot, Fleisch – wie etwa das Osterlamm, aber auch anderes wie Milch und Honig.

Besondere Bedeutung hat in dieser Speisenreihe eindeutig das Osterei – das als Symbol für das Leben gilt. Dass neben Fleisch vor allem auch Eier, Käse und Butter gesegnet werden, ist darauf zurückzuführen, dass früher in der strengen Fastenzeit, der Genuss von Fleisch aber genauso der von Eiern und Käse verboten war. Beim Ostermahl wurden diese Speisen zum Ersten mal nach langen Wochen wieder konsumiert, was ihnen einen besonderen Charakter verlieh, und den Wunsch in den Menschen. aufkommen ließ, dieses Besondere durch eine Segnung zu unterstreichen.

Mit diesem ersten üppigen Mahl zu Hause, verbanden die Menschen auch viele abergläubische Vorstellungen; es galt als Schutz für die ganze Familie, dieses Mahl gemeinsam einzunehmen.
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SO 20. April – Pfarrkirche Unterwaltersdorf –  09.30 Osterfestgottesdienst mit Speisensegnung – keine Messe in Schranawand

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