Allerheiligen

Allerheiligen wird am 1. November gefeiert. Im 9. Jahrhundert schrieb Papst Gregor IV. das Gedächtnis aller Heiligen der ganzen Kirche vor. Zu Allerheiligen werden alle Heiligen gefeiert, auch die, die nie offiziell heilig gesprochen wurden, aber durch ihr Leben vorbildlich waren.

Der Gedanke, der dieses Fest trägt, ist der Glaube an ein Leben nach dem Tod, in Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott. Das Fest stammt ursprünglich aus dem Osten, wo man schon im 4. Jahrhundert aller Märtyrer gedachte. Im byzantinischen Ritus ist noch heute der Sonntag nach Pfingsten der „Sonntag aller Heiligen“. Man weiß von einem Allerheiligenfest das am 1. November in der Mitte des 8. Jahrhunderts in England und Irland begangen wurde. Seine Entstehung steht möglicherweise im Zusammenhang mit der Errichtung einer Kapelle zu Ehren aller Heiligen in St. Peter in Rom unter Gregor III. (731-741).

Zu Allerheiligen und Allerseelen ist es Brauch, dass Menschen auf den Friedhof gehen, um die Gräber ihrer verstorbenen Verwandten und Freunde zu besuchen. Oft werden die Gräber dann mit Blumen oder einem Kranz geschmückt und Lampen oder Kerzen aufgestellt. Schon seit dem Mittelalter ist es üblich, auf den Friedhöfen nachts eine Kerze oder Laterne brennen zu lassen.

1. November   8.00 Totenehrung und Gottesdienst in Schranawand
 9.30 Gottesdienst in Unterwaltersdorf, anschließend Totenehrung
15.00 Friedhofsgang in Unterwaltersdorf

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